NEUSTART MITTE 200
Harburg neu denken!

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Inklusionsbeirat statt Behinderten Arbeitsgemeinschaft?

Was viele Jahre im Bezirk Harburg herausragend funktioniert hat, wird von den Neuen Liberalen in Frage gestellt.

Hintergrund ist ein Antrag auf Einrichtung eines Inklusionsbeirates, der Neuen Liberalen, den die Mehrheitsfraktionen in der vergangenen Sitzung der Bezirksfraktion abgelehnt haben. Nicht weil sie gegen Inklusion und Beteiligung der Betroffenen sind, sondern weil es so etwas schon seit vielen Jahren im Bezirk gibt. Die Behindertenarbeitsgemeinschaft (BAG) berät seit 1980 Betroffene täglich in ihrem Büro am Seeveplatz 1 in Harburg. Darüber hinaus berät sie Politik und Verwaltung im Bezirk und wird bei allen relevanten Fragestellungen als kompetenter Ansprechpartner hinzugezogen.

Claudia Loss, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion in Harburg stellt verwundert fest: „Wenn Frau Wiest die Einrichtung eines Inklusionsbeirates fordert, obwohl der Bezirk Harburg schon seit vielen Jahren einen intensiven Austausch mit der BAG pflegt, dann hat sie entweder keine Kenntnis von den bestehenden Strukturen oder will sogar vorsätzlich eine gut funktionierende Kooperation zunichte machen. Was in Eimsbüttel und Wandsbek jetzt erstmalig mit dem Inklusionsbeirat umgesetzt wird, ist hier mit der BAG schon längst institutionalisiert und darf nicht fahrlässig aufs Spiel gesetzt werden. Wir wollen aber die bereits stattfindenden gemeinsamen Gespräche mit allen Beteiligten weiterführen und sehen, ob die Einrichtung eines Beirats zusätzliche Anreize schaffen kann. Aber das kann nicht an der BAG vorbei geschehen sondern nur gemeinsam mit ihr. Eine Vorfestlegung – wie es Frau Wiest gefordert hat – ist kein achtungsvoller Umgang mit den Mitgliedern der BAG und deren herausragendem ehrenamtlichen Engagement. Inklusion ist ein viel zu wichtiges Thema, als dass man es für Schnellschüsse zur eigenen Profilierung nutzen sollte.“

Jürgen Heimath
Fraktionsvorsitzender

26.04.2018

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