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Neue Stadteilschule im Westen von Neugraben-Fischbek


“Wir freuen uns sehr, dass die Schulbehörde unseren guten Argumenten gefolgt ist und eine neue Stadtteilschule am Ohrnsweg gegründet werden soll”, sind sich die Fraktionsvoritzenden der SPD, Frank Richter und GRÜNE, Britta Herrmann, einig.

“Die Schule wird dort entstehen, wo auch die Menschen hinziehen werden. Mit über 3.000 zusätzlichen Wohneinheiten im Fischbeker Heidbrook und Fischbeker Reethen entsteht dort ein neues Quartier und der Bedarf für eine weiterführende Schule ist dort vorhanden.”

Nach dem Entwurf des Schulentwicklungsplans waren bei der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) viele Stellungnahmen eingegangen, die auch zu Veränderungen der Planungen geführt haben. So wurde die Idee verworfen, im Osten Neugraben-Fischbeks eine Campus-Stadtteilschule mit vier Parallelklassen (Zügen) Gymnasium und zwei Parallelklassen Stadtteilschule zu gründen. Der vorgesehene Standort auf dem Gelände der Frieda-Stoppenbrink-Schule hätte zu einer Konkurrenz mit der unmittelbar angrenzenden Stadtteilschule Süderelbe führen können. SPD und GRÜNE waren sich in ihrer gemeinsamen Stellungnahme einig, dass ein Standort im Westen sinnvoller ist zumal dort auch der Bedarf aufgrund des Wohnungsbaus, der sich ausdrücklich an Familien richtet, vorhanden ist.

Zwar hatte die BSB darauf reagiert und nahe der Stadtteilschule Süderelbe dann ein vierzügiges Gymnasium und daneben noch eine ebenfalls vierzügige Stadtteilschule vorgeschlagen. Diese sollte jedoch weiter in den Osten an die Hausbrucher Bahnhofstraße. Diesen Standort hielten die Koalitionäre für noch weniger sinnvoll. Stattdessen appellierten sie an die Schulbehörde, dass gerade die neue Stadtteilschule im Westen gebaut werden müsse - mit Erfolg.

In der am Dienstag beschlossenen Endfassung des Schulentwicklungsplans taucht dann auch als Standort der Ohrnsweg auf. Auf dem Gelände besteht bereits die 3-4-zügige Grundschule Ohrnsweg, die auf bis zu 6 Züge erweitert wird. Mit einer vierzügigen Stadtteilschule auf dem Gelände wird dann ein umfassendes schulisches Angebot vor Ort gewährleistet sein.

“Jetzt sind wir als Bezirkspolitik gemeinsam mit der Bezirksverwaltung und der Behörde in der Pflicht, dass das auch schnell und hochwertig umgesetzt wird. Am Standort soll nicht nur das schulisches Zentrum im Westen des Stadtteils geschaffen werden, hier sollen die umliegenden Quartiere ein gesellschaftliches Zentrum erhalten.”, bekräftigen Richter und Herrmann.

Harburg, 2.10.2019
Frank Richter - Britta Hermann
SPD - GRÜNE Fraktionsvorsitzende

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