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Stärkung der medizinischen Versorgung und Sportanlagen im Fischbeker Reethen – SPD in der Bezirksversammlung plant für die Zukunft

Neben einer Vielzahl von Anträgen, die zum Teil schon in der vergangenen Woche im Hauptausschuss beschlossen wurden, waren der SPD zwei Anträge so wichtig, dass sie diese auf der vergangenen Sitzung der Bezirksversammlung präsentierten und zur Diskussion stellten.

So forderte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Holger Böhm, dass die Sportanlagen im Fischbeker Reethen nicht erst dann erstellt werden, wenn die Bewohner schon vor Ort sind, sondern dass dies so frühzeitig geplant und umgesetzt wird, dass mit Bezug des Wohngebietes auch das sportliche Angebot vor Ort vorhanden ist. Böhm konnte berichten, dass schon Mittel in Höhe von 1,4 Millionen Euro dafür bereitgestellt sind. Nun komme es darauf an, einerseits weitere Mittel bereitzustellen, aber auch die notwendigen planrechtlichen Schritte umzusetzen, dass zügig mit dem Bau begonnen werden kann. Um diese sogenannte Hochbaureife zu schaffen, wäre ein wichtiger Schritt die Schaffung eines Bebauungsplans. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Böhm zeigte sich darüber sehr erfreut: „Wenn jetzt alle, die zugestimmt haben auch das Erforderliche unternehmen, einen Bebauungsplan anzuschieben und zu genehmigen, dann kann es schon bald losgehen. Da muss sich dann aber auch jeder daran messen lassen, ob aus dem Willen auch Taten folgen.“

Ebenfalls in die Zukunft geblickt haben die Gesundheitsfachleute der SPD. Eftichia Olowson-Saviolaki forderte die Genehmigung von Sonderbedarfszulassungen in der Psychiatrie und Psychotherapie im Bezirk Harburg. Anlass dazu war ein Bericht im Gesundheitsausschuss über extrem lange Wartelisten in diesem Bereich gerade im Bezirk Harburg. Auf ganz Hamburg betrachtet besteht zwar eine nahezu entspannte Situation, doch ist die Verteilung auf die Stadtteile und Bezirke extrem ungleich. Olowson-Saviolaki hierzu: „Wir fordern schon lange eine regionalisierte Betrachtung und Bedarfsplanung in allen medizinischen Fachbereichen. Im Haus- und Kinderarztbereich haben wir für den Bezirk hier schon viel erreicht. Dennoch kann es nicht darum gehen nur neue Arztsitze zu schaffen, die unter Umständen schon nach kurzer Zeit in vermeintlich lukrativere Bezirke verlegt werden. Solange hier keine Sicherung der Versorgung vor Ort gewährleistet werden kann, muss das Instrument der Sonderbedarfszulassung genutzt werden. Diese Sonderbedarfssitze sind an den Standort gebunden und sichern somit die regionale Versorgung.“

Jürgen Heimath
Fraktionsvorsitzender
27.02.2019

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