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Veloroute 11 – Radverkehr fördern, ohne den PKW-Verkehr auszugrenzen.
SPD-Fraktion setzt auf ein Mehr an Miteinander im Verkehr.


Die in der Planung enthaltene aufwändig umgestaltete Fahrradstraße zwischen der Kreuzung Denickestraße/Weusthoffstraße und der TUHH erschwert bzw. verhindert das Befahren mit Autos - wir halten das nicht für sinnvoll: Neben den deutlich steigenden Kosten für Absperrungen, Verengungen und Bau von Kehren, werden durch eine solche Maßnahme auch die Gazertstraße und die Thörlstraße erheblich durch zusätzlichen Verkehr belastet.

Für die in Kürze fertiggestellten 309 Wohnungen in der Denickestraße wird die Erreichbarkeit mit Autos erschwert.
Ein von der SPD gewünschtes harmonisches Miteinander von Auto und Fahrrad auf der Straße sollte aber gefördert, nicht verhindert werden.
„Gerade in den engen Harburger Straßen ist eine getrennte Ausweisung für Fußgänger, Rad und Auto sehr oft nicht möglich. Da bleibt, auch um Fußgänger zu schützen, realistisch nur das Miteinander von Fahrrädern und Autos – gerade auch wegen der deutlichen Zunahme von e-bikes. Nur das Miteinander bei gegenseitiger Rücksichtnahme für Auto und Rad kann der richtige Weg einer erfolgreichen Verkehrspolitik sein“, meint Michael Dose, Mitglied im Ausschuss für Inneres, Bürgerservice und Verkehr der SPD-Fraktion Harburg.
Die Denickestraße ist schon jetzt für Fahrradfahrer gut zu nutzen. Eine Umwidmung in eine Fahrradstraße zwischen Kreuzung Weusthoffstraße und TUHH wird von der SPD nach wie vor unterstützt. Es sollte aber – wie auch in anderen Fahrradstraßen in Hamburg – das Autofahren gerade für Anlieger nicht unnötig erschwert werden.
Die SPD wendet sich auch gegen einen Ausbau der Kreuzung Denickestraße / Weusthoffstraße durch einen Linksabbiegestreifen in der Weusthoffstraße. Dazu Dose: “Selbst Gelenkbusse können diese Kreuzung bei gegenseitiger Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer durchaus befahren. Darin unterscheidet sich diese Kreuzung nicht von vielen anderen. Solch ein Umbau hat auch mit der Gestaltung einer Veloroute in der Denickestraße nichts zu tun, erhöht die Kosten erheblich und würde sogar die notwendigen Wartezeiten für Radfahrer an der Ampel dort noch erhöhen und wäre somit kontraproduktiv.“
Insgesamt begrüßt die SPD den Ausbau der Denickestraße zur Veloroute, auch in der Ausweisung eines Teilstücks in Fahrradstraße.
Jürgen Heimath
Fraktionsvorsitzender
08.02.2019

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